Leserbriefe
Wie die SZ Leserbriefe verfälscht
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17. Februar 2011 Brief an die SZ
Werte Redaktion, Sehr geehrter Herr Beutler !
Da Sie in Ihrem Artikel wieder einmal Ihren ganzen Frust gegenüber dem Oberbürgermeister Paulick und der Wählervereinigung „ Zur Sache „ ausgelassen haben, muss ich Sie trotzdem bitten nach Möglichkeit sachlich zu bleiben und keine Falschmeldungen der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Bemerkungen in Ihrem Artikel zur Person Conrad Jacob entbehren nämlich jeglicher Grundlage.
Es ist nicht wahr und ich habe mich auch Ihnen gegenüber nicht geäußert, nicht mehr aktiv zu sein. Es ist auch schlichtweg falsch, dass gerade dies der Grund war nicht in den Stadtrat einzuziehen. Die Hinderungsgründe wurden in der entsprechenden Stadtratssitzung an der, so viel ich weiß, Sie persönlich anwesend waren lang und breit erläutert. Sie wissen selbst, dass das verwandtschaftliche Verhältnis zum OB der einzige Grund war. Ich persönlich wäre gern in den Stadtrat eingezogen, da ich hier auch echt die Möglichkeit gehabt hätte für den Ortsteil Ludwigsdorf in der Kommunalpolitik etwas zu tun. Warum, so frage ich mich, wird dann solch eine falsche Darstellung den Lesern zugemutet. Für Sie zur Erklärung und Grund meiner Beschwerde. Ich persönlich war über 30 Jahre in der Gemeindevertretung und später im Ortschaftsrat Ludwigsdorf tätig. Nebenbei habe ich 33 Jahre die Abteilung Fußball geleitet und bin seit 3 Jahren Vereinspräsident des SV Ludwigsdorf. Sie brauchen mir von Verantwortung und nicht mehr gesellschaftlich aktiv sein nichts erzählen. Ich erwarte eine schriftliche Erklärung und Richtigstellung in der SZ. Ich habe es nicht notwendig, mich diskriminieren zu lassen. Das bin ich nun einmal meinem Ruf schuldig. Ich erwarte die Richtigstellung, der im Artikel falsch getroffenen Aussagen und hoffe, dass solch eine Falschmeldung nicht wieder erscheint.
Mit freundlichem Gruß
Conrad Jacob
13.10.2010: zum Thema "Unentschuldigtes Fehlen .."
von Steffen Pallesche aus Görlitz:
Sehr geehrte Damen und Herren Stadratsabgeordnete,
am 8.10.2010 fand im Rathaus der Stadt Görlitz eine außerordentliche Sitzung des Stadtrates Görlitz statt. Durch die Live-Übertragung von Euro Regional tv konnten interessierte Bürger der Stadt teil haben an dieser Sitzung. Was mir allerdings sehr merkwürdig dabei vorkam, das 17 (siebzehn) Abgeordnete unentschuldigt fehlten.17 Abgeordnete die das Volk im Stadtrat vertreten sollen. Da kommen eigentlich Fragen auf, wie und ob man überhaupt diesen Stadträten noch vertrauen sollte. Um es mal mit den Worten der anwesenden Abgeordneten zu sagen. Wo waren vor allem die Stadträte, die diesen Stein ins Rollen brachten?
In den Firmen und Betrieben nennt man das einfach Arbeitsverweigerung und der Arbeitnehmer bekommt eine Abmahnung.
Ich selbst ziehe vor der Arbeit eines Herrn Paulick den Hut. Was er geleistet hat bei der Bewältigung des Hochwassers kann sich sehen lassen! Bei Berichten im Fernsehen waren immer nur Herr Paulick und sein Stellvertreter zu sehen. Es waren aber ansonsten keine Abgeordneten zu finden. Egal ob in Görlitz oder in Hagenwerder.
Es ist beschämend was sich einige Abgeordnete da heraus nehmen.
Und es drängt sich die Frage auf, ob sie denn wirklich Volksvertreter sind oder sich nur so nennen, um Nebenbeiverdienste ein zu streichen?
Ich hoffe, das ich hier nicht nur in meinem Namen spreche ,sondern im Namen vieler Görlitzer.
Desweiteren wäre es vieleicht auch angebracht mal über das Verhalten einiger Stadträte noch ein paar Worte zu verlieren.
Man kann dank von eRTV jede Stadtratssitzung live verfolgen. Das finde ich auch gut so. Aber wenn man dann während der Übertragung sieht, was sich im Sitzungssaal abspielt, so könnte man fast glauben, dass es sich um eine Übertragung aus einer Kindertagesstätte handeln könnte. Was aber auch wieder die Frage aufwirft, ob diese Abgeordneten nicht doch schon jenseits des 18.Lebensjahres sind und damit als Erwachsene gelten. Bei einigen Abgeordneten möchte man darüber zweifeln.
Ich kann nur hoffen, das sich einige Abgeordnete darüber mal ernsthaft Gedanken machen und sich darüber im Klaren sind ,das es um ca.58 000 Görlitzerinnen und Görlitzer geht.
Ich wünsche Ihnen trotz der vielen kritischen Anmerkungen, das Sie Ihre Tätigkeit als Abgeordnete der Stadt Görlitz und seiner Einwohner auch mit ganzer Kraft für die Arbeit als Abgeordnete zum Wohle der Stadt einsetzen.
Mit Freundlichen Grüßen
12.10.2009: zum Thema "Klage gegen OB Paulick"
von Siegfried Schlag aus Bremen:
Als uralt-görlitzer - vertrieben vom NKWD 1952 aus der frischgegründeten DDR - läßt es mich schier verzweifeln, wenn ich miterleben muß, wie meine heimatstadt auch heute noch unter der herrschaft von < hobby-politikem > alter prägung leiden muß, denen die probleme der Kränzelstraße wichtiger sind als die des allgemeinwohls.
Einige dieser art haben eine millionenschwere entscheidung zum nachteil der stadt getroffen und sind rechtskräftig zu schadensersatz verurteilt wurden. Mit schwerwiegenden folgen für ihr privatvermögen.
Und schon beginnt die volksseele - geschult durch mehr als 40 jahre< volkssolidarität> zu kochen nach dem motto: ,Sie haben doch nur das beste gewollt" - aber ohne ernsthaft zu bedenken, was das beste für die stadt ist.
Nach dem richterspruch müssen sie nun dafür einstehen - aber das darf doch nicht wahr sein! Oder?
Warum denn nicht? Ein insolventer geschäftsmann haftet mit seinem privatvermögen - aber die stadträte zahlen ihre schulden nur zum teil den rest müssen wir, die steuerzahler, blechen!
Nun versuchen andere Ihrer rätekollegen, teils aus eigeninteresse ( so etwas könnte ihnen ja auch einmal widerfahren ), teils aus beleidigtem parteiverständnis ( austritt des OB aus der CDU ), den OB zu zwingen, ein rechtskräftiges gerichtsurteil zu unterlaufen.
Oberbürgermeister, bleiben sie hart und setzen sie ein zeichen für mehr verantwortungsbewußtsein unserer volksvertreter - nicht nur in Görlitz!
hier geht es zum Original des Artikels [26 KB]
Leserbrief Friedrich Rothe an die SZ vom 26.4.2009
<=================== Original Nachrichtentext ===================
Zur jüngsten Diskussion um die Wählervereinigung "Zur Sache"
Es wird vorsätzlich nicht begriffen, worum es den mutigen Streitern für Görlitz im Verein "Zur Sache" geht. Zumindestens offenbar nicht von den konkurrierenden Parteien im Görlitzer Stadtrat, voran die "Bürger". Herr Altmann aus dieser Vereinigung stellt in seinem "Leserbrief" die rhetorische Frage, wer die Gesamtverantwortung für die Entwicklung in Görlitz seit 2005 trage. Und er stellt voran, es sei der Oberbürgermeister. Ein fataler Fehler, gefährlicher noch: Demagogie. Mit ähnlichen Argumenten wurde die Görlitzer Bevölkerung schon einmal dazu gebracht, ihren Oberbürgermeister abzuwählen.
Die Verantwortung für die Stadt liegt ausschließlich beim Stadtrat, in Görlitz mehrheitlich aus den "Bürgern" zusammengesetzt. Es sind die Beschlüsse des Stadtrates, die die Stadtverwaltung, repräsentiert durch den Oberbürgermeister, umzusetzen verpflichtet ist. Wer in diesem Zusammenhang Herrn Paulick fragt, wo seine Konzepte seien, spricht offenbar für Stadträte, die in den Sitzungen besseres zu tun haben, als zuzuhören. Wahrscheinlich deshalb haben diese vieles davon blockiert. Nicht von ungefähr sagt der Volksmund: "BfG - Blockierer für Görlitz".
Geht es dagegen um die Interessen von Einzelnen und kleineren Grüppchen, wie als kleines Beispiel beim Privatparkplatz am Berufsschulzentrum, werden dem gesunden Menschenverstand irrwitzige Argumente entgegengesetzt. In diesem Fall war die Nähe des Parkhauses der Ferne der Kulturbrauerei weit unterlegen. Für das Parkhaus hatte der Stadtrat extra günstige Konditionen beschlossen, um die Nutzung durch die Berufsschüler anzuregen. Sie wurden nicht angenommen. Also musste zusätzlich ein neuer Parkplatz sein. Mit extra teurem Gutachten und Beseitigung einer sich gerade erholenden Grünfläche. Und mit dem Argument, die Besucher der Kulturbrauerei könnten ihn ebenfalls gut gebrauchen. Dass das Unsinn ist, bestätigt heute die Praxis.
Bei größeren Sorgen vermisse ich dagegen das Engagement der "Bürger". Z. B., wenn der Ruf der gesamten Stadt durch Herrn Jacobowitz national und international unwidersprochen beschädigt wird. Oder in Form von konstruktiven Vorschlägen zur Minderung von Abwanderung wegen Arbeitslosigkeit. Oder mit Ideen, die Erklärung von Barcelona zur barrierefreien Gestaltung im Interesse behinderter Menschen zu beleben.
Ganz zu schweigen von konzeptionellen Ideen für unsere Stadthalle.
Jetzt, wo es "Zur Sache" gehen soll, geht offenbar ein Erschrecken um. Wenn das zum Wohl der Görlitzer Bürger ausgeht, ist es in Ordnung.
Friedrich Rothe
Nachsatz: möglicherweise notwendige Kürzungen bitte unbedingt mit mir abstimmen (Tel. xxxxxx). Danke.
<============== Ende des Original Nachrichtentextes =============
Leserbrief Alfred Theißen an die SZ vom 7.Mai 2009
Senfkorn-Verlag Alfred Theisen, Brüderstr. 13, 02826 Görlitz/Schlesien, Tel. 03581/402021, Fax. 402231, www.schlesien-heute.de
AnSächsische Zeitung
Leserbriefredaktion
Faxnr: 47 10 52 55 7. Mai 2009
Leserbrief
Zum Artikel: „Stadt hätte Aufsichtsräte besser schulen müssen“ SZ vom 30. April 2009
Wer in ein Aufsichtsgremium eines Unternehmens geht, der übernimmt Verantwortung und persönliche Haftung. Der Stadtrat hat Sorge zu tragen, dass die in einen Aufsichtsrat Entsandten auch die Kompetenz haben, die Kontrolle einer Geschäftsführung ausführen zu können.
Im Fall der ehemaligen Aufsichtsräte der SRG handelte es sich um einen Bürgermeister der Stadt, einen Geschäftsführer eines Bauträgers, einen Versicherungsmakler und ehemaligen hohen NVA-Offizier, einen Handwerksmeister und einen Handelsvertreter, alle sicher in wirtschaftlichen Angelegenheiten erfahren. Sie mussten wissen, was sie taten, als sie der Stadt erheblichen Schaden zufügten, indem sie zum Beispiel eine maßgebliche Klausel zur Gültigkeit des damaligen Vertragswerkes strichen. Dafür sind sie in langjährigen Prozessen durch mehrere Instanzen verurteilt worden, was einen Vergleich im Nachhinein wie einen politischen Kuhhandel aussehen lässt. Dies erweckt Erinnerungen an Zeiten, als in der Rechtsprechung schon einmal einige „gleicher“ waren als andere.
Hier die Verantwortung einem erfolgreich die Stadtfinanzen sanierenden OB zuzuschieben, und diesem vorzuwerfen, mit seinen Widersprüchen die Verantwortung auf den Landkreis abgeschoben zu haben, kommt grotesker Volksverdummung gleich. Hätte er anders gehandelt, müsste er sich den Vorwurf der Untreue gefallen lassen. Manche Journalisten und Kommunalpolitiker von der Linken bis zur CDU verdrehen hier offensichtlich kampagnenartig die Tatsachen, um ihr Lieblingsfeindbild Joachim Paulick pflegen zu können. Doch auch Landrat Bernd Lange ist Kommunalbeamter und hat auf den rechtmäßigen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler zu achten.
Alfred Theisen