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Wohnen und Leben

Das kulturelle und geistige Erbe

Das kulturelle und geistige Erbe unserer Vorfahren bildet sich in der Görlitzer Stadtarchitektur einzigartig authentisch ab. Dieses epochale Flächenensemble muss durch einen strengen, aber an der ökonomischen Wirklichkeit orientierten Denkmalschutz erhalten werden. Kreative Nutzungskonzepte sollen eine uneingeschränkte Lebensqualität bieten. Für die wirtschaftliche und wohnliche Wiederbelebung der vom Leerstand gezeichneten innerstädtischen Viertel sollen kommunale Infrastrukturinvestitionen und/oder Investitionsförder-maßnahmen die erforderlichen Impulse verleihen. Hierzu zählen neben Hoch- bzw. Tiefbauvorhaben die weitere Aufwertung öffentlicher (Spiel)Plätze, Frei- und Grünflächen oder die Errichtung bzw. Verlagerung sozialer Einrichtungen. Dabei wird der Fokus der kommenden Jahre auf der fortschreitenden Sanierung der Gründerzeitbebauung nordöstlich des Bahnhofes liegen müssen.

Entwicklung des Wohnumfeldes

Gewachsene Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften bilden die Basis für die Entwicklung ihres Wohnumfeldes. Die historischen Kerne sollen sich gleichfalls zu attraktiven Ortszentren mit Wohlfühlcharakter entfalten.

Am Bedarf orientierte Umgestaltungen der Gebiete mit postmodernen Bebauungen sind zur Anpassung an die Bevölkerungsentwicklung notwendig. Der Stadtumbau ist mit angemessenem Einfühlungsvermögen, Toleranz und partnerschaftlicher Kommunikation zu begleiten. Dabei sind der Zeithorizont und die Ziele des Stadtumbaus entsprechend der Wohnbedürfnisse und dem Interesse der ansässigen Eigentümer und Mieter weiter zu fassen, denn nur durch eine breite Bürgerbeteiligung ist diese gemeinschaftliche Aufgabe zu bewältigen.

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